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Basketball

Wulfen fängt Herford spät ab

DORSTEN / WULFEN In der 1. Regionalliga West haben die Herren des BSV Wulfen im Kellerduell mit der BBG Herford einen immens wichtigen Sieg gefeiert, mussten dabei aber mächtig zittern. Die BG Dorsten spielte bei Tabellenführer Münster lange auf Augenhöhe, ehe der Favorit sich noch 90:77 durchsetzte.

1. Regionalliga BSV Wulfen - BBG Herford 76:73 (30:37; 66:66) Vier Minuten vor dem Ende sah alles noch nach dem zweiten Saisonsieg des Tabellenletzten aus. 66:56 hieß es für die BBG, doch in den letzten 240 Sekunden sollte den Herfordern der schon sicher geglaubte Erfolg doch noch aus den Händen gleiten. Kein einziger Punkt gelang den Gästen mehr, während beim BSV vor allem Christian Marquardt heiß lief. Mit zwei Dreiern und zwei Freiwürfen hatte er maßgeblichen Anteil daran, dass der BSV zum 66:66 ausglich und Javier Nasarre kurz vor Schluss sogar noch den Sieg in der Hand hatte. Als der Wurf des Spaniers vom Ring zurückprallte, bedeutete dies aber die Verlängerung und fünf weitere Minuten Zittern.

Bis zur 43. Minute blieben beide Teams gleichauf, nach dem 71:71 hatte der BSV dann aber im Freiwurffestival taktischer Fouls die besseren Nerven und durfte am Ende tief durchatmen.

BSV: Günther (3), Winck (o.E.), Marquardt (20/4), Nasarre (19, 8 Reb.), Gashi (6/2), Gorontzi, Brown (12, 11 Reb.), Nieswand, Letailleur (10, 7 Reb.), Vadder (6), David.

WWU Baskets Münster - BG 90:77 (42:41)

Einen Vorwurf wollte Dorstens Trainer Ivan Rosic seinem Team nicht machen: „Wir haben 35 Minuten lang auf Augenhöhe gespielt, und das in einer Partie auf sehr gutem Niveau.“ Dass es am Ende nicht zum Erfolg reichte, lag daran, dass bei der BG einige Akteure ihre Normalform nicht vollständig abrufen können. „Das“, so Ivan Rosic, „können wir uns bei unserem Kader nicht erlauben.“

Zum anderen geriet die BG gegen Spielende in Foulprobleme. Mit Lukas Kazlauskas, Faton Jetuallahi und Luben Paskov hatten gleich drei Dorstener zum Ende des dritten Viertels vier Fouls auf ihrem Konto. Beim Stand von 65:65 war der Ausgang der Partie da noch völlig offen. Doch Ivan Rosiv musste auf die Foulbelastung taktisch reagieren. „Wir haben auf Zonenverteidigung umgestellt und unsere gefährdeten Akteure ein wenig zu schützen. Dadurch ist aber die Intensität unserer Verteidigung gesunken und Münster hat das ausgenutzt.“

Fünf Minuten vor dem Ende hatten sich die WWU Baskets einen 73:68-Vorsprung erspielt und Dorsten versuchte fortan, seine Angriffe mit schnellen Dreiern abzuschließen. Die Würfe fanden aber nicht ihr Ziel und im Gegenzug bewiesen die Münsteraner bei taktischen Fouls der BG eine sichere Hand bei ihren Freiwürfen. „So ist das Ergebnis am Ende etwas deutlicher ausgefallen als nötig. Es spiegelt nicht den gesamten Spielverlauf wider“, erklärte der Dorstener Trainer.

BG:  Paskov (25), Piechotta (7), Penders (2), Kleinert, Golembiowski (14), Köhler, Nanev (1), Jetullahi (18), Kazlauskas (10), Fockenberg, Heit.

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