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Basketball

Wulfen erlebt Derby-Debakel in Dorsten

DORSTEN / WULFEN Die BG Dorsten hat am Samstag mit einer beeindruckenden Leistung das fünfte Derby in Folge gegen den BSV Wulfen gewonnen. Die Wulfener müssen sich nach diesem Debakel in der Kia Baumann Arena ganz große Sorgen um den Klassenerhalt machen.

Wulfen erlebt Derby-Debakel in Dorsten

Wulfens Christian Marquardt (M.) sucht vergeblich nach einer Anspielstation. Die Dorstener Golembiowski, Paskov und Jetullahi (v.l.) machen alle Passwege zu.

1. Regionalliga BG Dorsten – BSV Wulfen 106:78 (51:31)

Die 800 Zuschauer haben so ein Spiel sicher nicht erwartet, waren die Dorstener Lokalduelle in den letzten Jahren doch immer von zwei ehrgeizigen Mannschaften, Spannung und Dramatik geprägt. Am Samstag hat aber nur eine Mannschaft Basketball gespielt: Die BG Dorsten hat eine exzellente Vorstellung geliefert, zeigte von der ersten Minute, dass sie gewinnen wollte und spielte sich über diesen Willen in einen Rausch.

BG Dorsten - BSV Wulfen

Die Gastgeber zogen dem Tabellenletzten gleich in den ersten Minuten den Zahn. Nach fünf Minuten stand es schon 19:8 und der Lauf der BG Dorsten setzte sich bis zum Viertelergebnis von 31:15 fort. Der BSV stand völlig neben sich, sollte es irgendwelche taktischen Vorgaben gegeben haben, waren diese schon gleich über den Haufen geworfen, weil der BSV keinen Zugriff auf das Spiel bekam. Auch wenn BSV-Coach Maik Berger das nach dem Spiel anders sah, waren die null Fouls der Gäste auch ein Zeugnis der Wulfener Passivität. Das lag sicher nicht nur daran, das mit dem Spanier Javier Nasarre einer der Wulfener Leistungsträger verletzungsbedingt ausfiel. Die Dorstener 51:31-Pausenführung wollten aber Derby-Veteranen trotz allem noch nicht als Entscheidung ansehen, weil es in der Vergangenheit schon oft die unglaublichsten Kapriolen gegeben hat. Aber nicht am Samstagabend. Auch wenn die Wulfener ab dem dritten Viertel immer wieder mal Regionalliga-Niveau durchscheinen ließen, hatten die Dorstener immer die richtige Antwort parat.

BG: Galvez-Braatz (5 /1 Dreier), Paskov (24/1), Piechotta (2), Penders (3/1), Golembiowski (19/2), Köhler (11), Kamarunas (18/1), Jetullahi (16/3), Kazlauskas (7/1), Heit. (1).

BSV: Günther (6), Winck (o. E.), Marquardt (20/2), Nasarre (o. E.), Gashi (6/2), Gorontzi (9/1), Brown (14), Nieswand (8), Letailleur (4), Vadder (7), David (4).  

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