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Reiten

Viel Lob für die Dressurtage auf Gut Hohenkamp

DORSTEN Die Freunde des Dressursports haben sich die Dressurtage des Gutes Hohenkamp immer ganz dick im Kalender angestrichen. Auch bei der sechsten Auflage am vergangenen Wochenende hatte das Turnierprogramm für das Publikum ganz besondere Leckerbissen parat.

Viel Lob für die Dressurtage auf Gut Hohenkamp

Helen Langehanenberg, Silbermedaillen-Gewinnerin bei Olympia 2012 in London, war eine von mehreren prominenten Teilnehmerinnen bei den Dressurtagen auf dem Dorstener Gut Hohenkamp.

 Höhepunkt war einmal mehr der S*** Grand Prix de Dressage, der auf dem Hohenkamp in seiner Langversion geritten wird. Es gibt selbst im Rheinland und in Westfalen nicht viele Reiter und Pferde, die dieses Programm bewältigen können. Daher waren nur 13 Teilnehmer gemeldet. Dem Kirchhellener Tobias Nabben, noch vor wenigen Wochen zum Turnier der Sieger in Münster engeladen, unterlief dabei ein kurioser Fehler. Er war der Meinung, es handele sich um das kurze Programm, ritt deshalb mit seinem ersten Pferd High Pleasure gleich eine falsche erste Lektion und gab dann später auf.

Fast hätte es wie im Vorjahr wieder ein Patt an der Spitze gegeben. Jutta Zimmermann aus Rhede-Krommert belegte mt 1045,5 Punkten (69,700 %) den ersten Platz. Jennifer Hoffmann, die auf dem Gut Hohenkamp beheimatete US-Nationenpreisreiterin, kam mit Farinelli auf 1045 Punke (69,667 %) und wurde mit einem halben Punkt Abstand Zweite. Tobias Nabben belegte mit Peppo Rang fünf (67,833 %).

Geteilter Sieg

Zuvor hatte es im S* Prix de St. Georges einen geteilten ersten Platz gegeben. Die Mannschaftsweltmeisterin und Silbermedaillengewinnerin in London 2012, Helen Langehanenberg aus Münster, mit Bubbla Bash und Tobias Nabben mit Ducini Who sammelten beide 778 Punkte (68,246 %). Stefanie Schnell vom RV Wodan Damm kam mit ihrem Tanzprofi auf 761 Punkte (66,754 %) und platzierte sich als Vierte. Die irische Olympiateilnehmerin Judy Reynolds ging mit ihrer erst achtjährigen Stute Samoura an den Start und wurde mit 744,5 Punkten (65,307 %) Zehnte.

Prüfung für Amateure

Für die S**-Intermediaire I waren nur Amateure zugelassen. Die Leistungen konnten sich sehen lassen. So kam Niklas Brokamp mit Dolly, einem Nachkömmling von Helen Langehanenbergs Top-Pferd Damon Hill, auf 798,5 Punkte (70,044 %) und wurde Erster. Svenja Kämper-Meyer (Münster) folgte mit 793 Punkten (69,561 %) vor Natascha Hülsey (Köln-Mottenkaul) auf Rotwelsch (778/68,289 %). Tobias Klossok vom RV Zur Linde in Kirchhellen platzierte sich mit Don Elesog (755/66,228 %) auf Rang sechs.

Der erste Turniertag am Samstag hatte mt der Intermediaire II schon eine S-Prüfung mit drei Sternen auf dem Programm gehabt. Jutta Zimmermann hatte auf First Step mit 805 Punkten (70,614 %) nur einen halben Punkt Vorsprung vor Anja Willimzig auf Sunday, die ebenfalls die magische 70er- Grenze durchbrach (70,570 %). Tobias Nabben und Peppo landeten auf Platz vier (786/68,947 %).

Die S*-Dressur für Amateure ging an Svenja Kämper Meyer auf Bella Colorata (886 Punkte/70,317 %) vor Laura Kathrein Müller und Luz de Luna (880,5/ 69,881 %). Die Gahlenerin Lisa Schwarz siegte mit Royal in der A-Dressur mit einer Wertnote von 7,4.

Lob für die Anlage

Die Bedingungen auf dem Gut Hohenkamp wurden von den international erfahrenen Reitern sehr gelobt. Nicht nur die Wettbewerbshalle erfüllt höchste Ansprüche. Sabine Haag Molkenteller, Turnier-Chefin und Geschäftsführerin auf dem Gut Hohenkamp, hat nur positive Rückmeldungen bekommen: „Unsere Abreitehalle hat ebenfalls Wettbewerbsmaße, und am Sonntag konnten die Reiter bei Sonnenschein draußen in unserem Viereck trainieren.“ Die Reiter waren auch sehr erfreut, dass es einen überdachten Weg vom Abreitplatz zur Halle gab. So kamen sie bei den starken Regenfällen am Samstag immer noch trockenen Zylinders zur Prüfung.

Nächster Termin steht

Doch auch für die Zuschauer war bestens gesorgt. Sabine Haag Molkenteller hatte mit Thomas Püttmann vom Restaurant „Zum blauen See“ einen guten Griff getan: „Wir haben in Dorsten so viele gute Köche, da ist es logisch, dass wir einen heimischen Caterer einladen.“ Die positive Resonanz bei Reitern, Richtern und Zuschauern zeigt, dass sie richtig lag.

Der Termin für das kommende Jahr steht auch schon fest. Die Turniertage finden eine Woche nach dem Bundeschampionat in Warendorf statt. Dressurfreunde sollten sich also schon einmal den 8. und 9. September 2018 vormerken.

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