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Schwimmen

Sprintpokal lockte fast 200 Schwimmer nach Wulfen

WULFEN Wenn sich das Foyer des Wulfener Hallenbades in eine Cafeteria verwandelt, wenn man im Bad selbst zuweilen kein Wort mehr versteht und rings um das Bad die Parkplätze knapp werden, dann ist wieder Dorstener Sprintpokal. Am Sonntag lud der SV Delphin Dorsten zum elften Mal zu dieser Veranstaltung ein und durfte sich erneut über gute Resonanz und starke Ergebnisse freuen.

Sprintpokal lockte fast 200 Schwimmer nach Wulfen

801 Starts absolvierten die Teilnehmer des 11. Sprintpokals des SV Delphin Dorsten.

Einige kurzentschlossene Nachmelder ließen das Starterfeld kurz vor Wettkampfbeginn noch einmal anwachsen. 194 Schwimmerinnen und Schwimmer aus acht Vereinen sorgten nicht nur in den Kabinengängen des Wulfener Bades für Gedränge und absolvierten insgesamt 801 Starts. Altersmäßig deckten die Aktiven dabei quasi die gesamte Palette ab. Der achtjährige Wettkampf-Debutant sprang ebenso ins Wasser wie der 72-jährige „alte Hase“. Das gut eingespielte Team um die Kampfrichter Jörg Hegemann und Norbert Heidenhof von der SVg Bottrop sorgte für einen zügigen Ablauf.

11. Sprintpokal des SV Delphin Dorsten

801 Starts absolvierten die Teilnehmer des 11. Sprintpokals des SV Delphin Dorsten.

Business as usual also? Für die meisten ja. Doch für Griseldis Stewing, Sportliche Leiterin des SV Delphin Dorsten, war der elfte Sprintpokal ein ganz besonderer. Bislang musste sie stets am Computer sitzen und Ergebnisse eintippen. So blieb für die Betreuung der eigenen Schwimmer keine Zeit. Doch diesmal wurde Stewing am PC von Tochter Rebecca vertreten und so konnte sie am Beckenrand anfeuern, motivieren und Tipps geben.

Das Ergebnis waren 28 erste, zehn zweite und sechs dritte Plätze für den SV Delphin und in der Lagenwertung, bei der alle fünf geschwommenen Zeiten eines Schwimmers − Freistil, Brust, Schmetterling, Rücken und Lagen − addiert werden, hatten die Gastgeber fünfmal die Nase vorn und waren damit erfolgreichster Verein dieser Kategorie.

Mika-Henri Kleerbaum siegte bei den Jungen des Jahrgangs 2009 und Thorben Elias Schmidt im Jahrgang 2007. Lisa Marie Fellner war bestes Mädchen des Jahrgangs 2006, Merle Wacke gewann bei den Mädchen des Jahrgangs 2001/2000 und Roman Stewing in derselben Altersklasse bei den Jungen.

Nicht weit nach standen den „Delphinen“ in der Lagenwertung auch die Wasserfreunde Atlantis Lembeck. Mit Paula Buß (Jahrgang 2009), Antonia Alfes (Jahrgang 2003/2002), Helena Kleine-Arndt (Jahrgang 1999/1998) und Nils Eichmann (Jahrgang 1999/1998) hatten vier ihrer Schwimmer hier die Nase vorn. Die Lembecker sammelten auch die meisten Plaketten, nämlich 82. Am häufigsten ganz oben auf dem Treppchen landete aber der SV Neptun Erkenschwick.

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