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Fußball

SV Schermbeck stürzt den Spitzenreiter

SCHERMBECK Der SV Schermbeck hat in Ostwestfalen einen nicht erwarteten Punkt im Absteigskampf geholt. Mit dem torlosen Remis machten die Schermbecker den SC Delbrück zum Ex-Spitzenreiter.

Westfalenliga 1 Delbrücker SC - SV Schermbeck 0:0

Es war das dritte Spiel in Folge ohne Gegentor, an so eine Serie konnte sich Christoph Schlebach in seiner Zeit beim SVS nicht erinnern. Der Coach hatte sich in Ostwestfalen für eine Fünferkette entschieden. Er stellte Raphael Niehoff zwischen Kevin Mule und Evans Kissi auf, und Niehoff bedankte sich mit einer tadellosen Leistung. Dafür blieb Marc Schröter bis zur 67. Minute auf der Bank. Der Stürmer ist mit neun gelben Karten vorbelastet und Schlebach wollte für die Partie gegen Gievenbeck kein Risiko eingehen.

Jannis Scheuch hatte gegen die beste Abwehr der Liga erwartungsgemäß einen schweren Stand, und da Delbrück kaum Mittel gegen die SVS-Abwehr fand, sahen die Zuschauer in der ersten Halbzeit keine einzige Torchance.

Klimczok kam zu Fall

Den ersten Aufreger gab es in der 50. Minute. Da wurde Marek Klimczok im Delbrücker Strafraum zu Fall gebracht. Schlebach hielt das für elfmeterreif, der Schiedsrichter aber nicht. Delbrück blieb im Spiel nach vorn weiter ungefählrich. Die langen Bälle auf die großen Stürmer kamenselten an, und bei den Standardsituationen war die SVS-Abwehr mit einem sicheren Benjam Carpentier im Tor sehr sicher.

Die größte Chance für die Schermbecker gab es in der 75. Minute. Klimczok zog eine seiner berüchtigten Ecken aufs Tor. Die Abwehr des SC-Keepers erfolgte nach Meinung einiger Schermbecker schon hinter der Linie. Der Ball kam zu Kevin Mule-Ewald, der stand mit dem Rücken zum Tor, sein Schuss aus der Drehung aus drei Metern ging knapp neben den Pfosten.

Erst in der Schussviertelstunde geriet der SV Schermbeck etwas unter Druck. So kam Delbrück zu einem Kopfball, der aus fünf Metern aber über das Tor strich. Fünf Minuten vor dem Ende rettete Aykut Akyildiz den Schermbecker Punkt. Nach einem Fallrückzieher stand er goldrichtig und wehrte den Ball für den schon geschlagenen Carpentier auf der Linie ab.

Mit diesem schönen Remis hat der SVS den Abstand auf die Abstiegsränge auf zwei Punkte vergrößert. Am nächsten Sonntag muss die Schlebach-Elf gegen Gievenbeck aber nachlegen.

SVS: Carpentier; Helling, Mule-Ewald, Niehoff, Klimczok, Turgut (86. Niedzicki), Vreven (67. Niewerth), Scheuch, Esen (67. Schröter), Akyildiz, Ankoma-Kissi.

Tore: Fehlanzeige.

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