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Basketball

Münster und die Elephants zu stark für Wulfen und Dorsten

DORSTEN / WULFEN Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen und der BG Dorsten kehrten beide mit klaren Niederlagen aus Münster und Grevenbroich zurück. Beim BSV lag der Knackpunkt im Schlussviertel, bei der BG in den ersten zehn Minuten.

1. Regionalliga West UBC Münster - BSV Wulfen 105:78 (44:41)

Eine Halbzeit lang war Wulfens Trainer Maik Berger mit dem Auftritt seiner Mannschaft zufrieden. Nachdem die Gastgeber den besseren Start erwischten und 9:3 (3.) und 16:8 (5.) führten, drehte Wulfen den Spieß um und ging mit einer 25:21-Führung in die erste Viertelpause.

Im zweiten Durchgang wechselte die Führung häufig. Erst gegen Ende des Viertels konnte sich Münster einen leichten Vorsprung erspielen. Beim Zwischenstand von 44:41 für den UBC war für die Gäste aber nach wie vor alles drin.

Unheil kündigte sich an

Auch im dritten Viertel hielt der BSV noch „Sichtkontakt“. Doch kündigte sich hier schon das Unheil der letzten zehn Minuten an. Der BSV verteidigte nicht mehr so konzentriert und hatte beim Kampf um den Rebound immer wieder das Nachsehen. „Ich erwarte, dass wir uns unter dem Brett entschlossen wehren. Davon war aber in der zweiten Halbzeit nichts zu sehen“, ärgerte sich Maik Berger.

Problemfeld Nummer zwei der Wulfener am Samstag: Aus der Distanz fanden die Gäste nach dem Seitenwechsel im Angriff praktisch nicht mehr statt. Kein einziger Dreier gelang dem BSV mehr, so dass Münster sich ganz darauf konzentrieren konnte, die Wege zum Korb eng zu machen und zu rebounden.

So spielten sich die Gastgeber im Schlussviertel nach und nach in einen Rausch und bauten die 71:60-Führung aus der 30. Minute mühelos aus.

BSV: Günther (5), Lehmann, Hulsen (17/2), Penders (4/1), Terboven (4), Gashi, Nasarre (17, 8 Reb.), Brown (27/1, 9 Reb.), Marquardt (2), Vadder (2), David.

 

1. Regionalliga West BSG Grevenbroich – BG 104:83 (55:36)

Die BG Dorsten hat in den ersten Minuten die Elefanten etwas zu sehr gereizt. Stefan Piechotta setzte einen Dreier zum 3:2 in den Korb und anschließend traf Willi Köhler zum 5:2 für die BG Dorsten. Da fühlten sich die Gastgeber doch genötigt, zu zeigen, wer denn der wahre Herr im Elefantenhaus ist. In den folgenden siebeneinhalb Minuten bis zum Viertelende trafen die Dorstener nur noch dreimal den Grevenbroicher Korb. Der Tabellendritte macht nun mehr oder weniger ungestört das, was er wollte. Dorsten war beeindruckt und lag nach zehn Minuten 11:26 hinten.

Fiasko verhindert

Das sah alles nach einem Fiasko aus, doch in diesem Jahr ist die BG Dorsten zumindest in der Lage, so eine richtig derbe Schlappe zu vermeiden. Die Gäste taten nun so, als hätte es das erste Viertel nicht gegeben und spielten jetzt gut mit. Zwar vergrößerte Grevenbroich den Vorsprung noch einmal auf 33:16, aber dann war Dorsten im Spiel.

In der zweiten Halbzeit blieb die Partie offen. Rosic hätte zwar gerne ein Viertel gewonnen, aber mit einem 22:23 im dritten und einem 25:26 im Schlussviertel konnten die Dorsten gut leben.

BG: Höfer, Piechotta (8/2),Ewald, Köhler (7), Penev (11), Mikutis (15/2), Jetullahi (8/1), Devine (30/2), Spettmann (4).

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