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Rennsport

Mit Vollgas auf Platz 12

Portimao Er ist gerade mal zehn Jahre jung und gibt richtig Gas: Kartfahrer Moritz Schmeiß war an der Algarve bei den „Grand Finals“ dabei.

Mit Vollgas auf Platz 12

Moritz Schmeiß (re.) in seinem Element: Der zehnjährige Kartfahrer belegte in Portimao beim internationalen Finale der Rotax-Maxx-Challenge als Jüngster des deutschen Teams in der Micro-Klasse den zwölften Platz. Foto: Schmeiss

Ein Hauch von Formel1 wehte durch den portugiesischen Urlaubsort Portimao. 360 Teilnehmer machten die internationalen Finalläufe der sogenannten Rotax Maxx Challenge 2017 zu einem echten Spektakel. Mittendrin bei diesem Saisonhöhepunkt für die Kartfahrer: Der Schwerter Moritz Schmeiß, als einer der Jüngsten.

Nachdem er sich auf nationaler Ebene gegen alle Konkurrenten behauptet hatte (wir berichteten), hatte sich der noch 10-jährige Schwerter vorgenommen, in der Micro-Klasse einen Top-Ten-Platz zu erreichen. Ganz gelungen ist Moritz Schmeiß dies nicht, doch auch der zwölfte Platz bei 36 Startern ist ein Ergebnis, mit dem er zufrieden sein kann. „Immerhin besser als in Sarno“, sagt Schmeiß, der vor ziemlich genau einem Jahr bei den „Grand Finals 2016“ am Fuße des Vesuvs den 23. Rang belegt hatte.

Als Jüngster des achtköpfigen deutschen Teams – die anderen sieben starteten in den übrigen fünf Kategorien Mini, Junioren, Senioren, DD2 und DD2 Masters – sei er trotz der Größe des Events an der Algarve nicht sonderlich nervös gewesen. „Warum hätte ich aufgeregt sein sollen?“, fragt Moritz Schmeiß ganz cool. Letztlich habe er doch nur das gemacht, was er gut kann – Kart fahren.

Nach der obligatorischen Fahrerbesprechung standen die ersten drei Vorläufe auf dem Programm, jeweils mit dem kompletten 36er-Starterfeld. Hier ging es in erster Linie darum, sich möglichst gute Startpositionen für das sogenannte Pre-Finale zu sichern, in dem dann wiederum die Startreihenfolge des Finallaufes ausgefahren wurde. Moritz Schmeiß lag gut im Rennen, bekam dann aber nach einer Kollision zehn Strafsekunden aufgebrummt. „Ich konnte nichts dafür, es ist in einer scharfen Rechtskurve beim Anbremsen im Windschatten passiert“, berichtet der junge Schwerter.

So wurde Moritz Schmeiß auf Platz 24 zurückgesetzt, fuhr dann im Pre-Finale auf den 19. Platz vor und belegte in der Endabrechnung den besagten zwölften Platz – ein zufriedenstellendes Abschneiden zum Abschluss des zehntägigen motorsportlichen Abenteuers in Portugal, das für Moritz Schmeiß zugleich den Abschied von der Micro-Klasse bedeutet.

Denn im neuen Jahr wird Moritz Schmeiß, der nächsten Monat elf wird, mindestens eine Kategorie höher fahren. Eventuell werde er sogar die Mini-Klasse überspringen und bei den Junioren fahren, sagt Opa Ekkehard Schmeiß, größter Förderer und Fan seines talentierten Enkelsohns. In Testfahrten müsse sich zeigen, ob und wie er mit den leistungsstärkeren Karts zurechtkommt. In welcher Kategorie auch immer – Moritz Schmeiß wird auch 2018 wieder richtig Gas geben.

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