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Turnen

Kunsttrunerinnen gewinnen Bronze

HALTERN „Es wird schwer, eine Team-Medaille zu holen“, hatte Udo Peuker, Trainer der Kunstturnerinnen des ATV Haltern, vor den Westfälischen Meisterschaften gesagt. Doch es sollte anders kommen.

Kunsttrunerinnen gewinnen Bronze

Hannah Giebing (3.v.l.) und die Riege der KTV Vest Recklinghausen erturnten bei der Westfälischen Meisterschaft in Rheda-Wiedenbrück Bronze.

Die Sommerpause hatte den Turnerinnen des ATV und ihren Teamkolleginnen der KTV Vest Recklinghausen offenbar nicht geschadet. Beim Landescup in Rheda-Wiedenbrück legten sie am vergangenen Wochenende einen starken Wettkampf hin, leisteten sich insgesamt nur drei Patzer und holten hinter den Riegen aus Ibbenbüren und Bad Oeynhausen den dritten Platz.

Jüngste im Team

Ausgerechnet die jüngste Turnerin der Recklinghäuser Riege hatte dabei gleich doppelten Grund zur Freude: Hannah Giebing vom ATV Haltern erturnte sich neben der Bronzemedaille mit der Mannschaft auch in der Einzelwertung den dritten Platz. „Das war schon eine Überraschung“, freute sich Giebings Halterner Trainerin Jana Wiethof.

Gleich am ersten Gerät, dem Stufenbarren, legte Hannah den Grundstein für ihren Treppchenplatz.

„Sie ist immer voll da, wenn es drauf ankommt“, beschrieb Udo Peuker die Nervenstärke der 13-Jährigen. Mit 12,25 Punkten waren am ersten Gerät sowohl Hannah als auch ihre Trainer und Teamkolleginnen hochzufrieden.

In der olympischen Reihenfolge der Geräte stand nun der Schwebebalken auf dem Programm, für viele der sprichwörtliche „Zitterbalken“. Nach zwei Absteigern beim letzten Wettkampf Hannah die Nervosität deutlich anzumerken. Aber alles lief gut. „Da waren schon noch zwei Wackler dabei, aber sonst war die Übung in Ordnung“, meinte Hannah späterselbstkritisch. Aber auch hier zog das Kampfgericht eine Zwölfer-Note und gab der Halternerin 12,05 Punkte.

Drittbeste Kür am Boden

Völlig gelöst wechselte Hannah anschließend zum Bodenturnen und entsprechend hoch war auch die Wertung, 13,25 Punkte bedeuteten die drittbeste Kür des Tages. Dass beim letzten Gerät, dem Sprungtisch, der Dampf raus war, konnte von den Teamkolleginnen leicht kompensiert werden.

„Alles in allem ein Wettkampf, der Freude gemacht hat“, zog auch Udo Peuker ein zufriedenes Fazit der Titelkämpfe.

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