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Fußball

Drei Tore reichen Schermbeck nicht zum Sieg

SCHERMBECK Zwei Elfmeter, davon einer unberechtig, und zweimal kräftig mitgeholfen - Wenn man so 3:4 verliert, ist das ganz schön ärgerlich. Der SV Schermbeck kann sich daher nicht so ganz über das sehr ansehnliche Spiel gegen Herford freuen.

Westfalenliga 1 SV Schermbeck - Delbrücker SC 3:4 (1:2)

Die gut 200 Zuschauer sahen ein attraktives Fußballspiel zweier offensiv ausgerichteter Mannschaft. Schon nach vier Minute jubelte der SVS: Kevin Rudolphs Freistoß blieb zwar in der Abwehr hängen, der Abpraller landete aber vor Marc Schröters Füßen, der nicht lange fackelte.

Die Platzherren blieben am Drücker und wollten das zweite Tor. In der 13. Minute missglückte aber eine Ecke und der Ball landete am Fuß eines SC-Abwehrspielers. Nach zwei Stationen war das Leder bei Marco Rüskaup, der zwei Schermbecker und Torwart Benjamin Carpentier aussteigen ließ und den Ausgleich erzielte.

Mit dem schnellen Umschalten der Gäste von Abwehr auf Angriff hatten die Platzherren so einige Probleme und bei den zwar wenigen SVS-Fehlpässen kam meist Gefahr auf. Nachdem Sandro Poch eine gut Chance vergeben hatte, kamen auf der anderen Seite Rüskaup und Lukas Cramer zu guten Möglichkeiten. In dieser Phase war völlig offen, wer das zweite Tor schießen würde.

Diese Frage entschied der Schiedsrichter. In der 32. Minute kam ein viel zu langer Pass in den SVS-Strafraum. Kevin Ewald und Rüskaup lieferten sich ein Sprintduell, ohne jegliche Chance, die Kugel noch zu erreichen. Rüskaup kam irgendwie zu Fall und der Schiedsrichter Lars Lehmann zeigte überraschend auf den Punkt. Patrick Plucinski verwandelte sicher.

Der SVS kam selbstsicher aus der Kabine. Nach einer schönen Kombination über Schröter und Milaszewski platzierte Maik Habitz per Kopf zum 2:2 ins rechte Eck (53.). Elf Minuten später foulte Patrick Rudolph seinen Gegenspieler im Strafraum und wieder traf Plucinski vom Punkt.

Der SV Schermbeck wollte den Ausgleich und bekam ihn auch. Milaszewski legte den Ball schön auf Habitz ab, der zum 3:3 einschoss (81.). Der Gegenangriff brachte aber die Entscheidung. Evans Kissi legte den Ball per Kopf viel zu kurz auf Keeper Benjamin Carpentier zurück, Rüskaup war mit der Schuhspitze dazwischen und lief mit dem Ball zum 3:4 ins Tor.

SVS: Carpentier, Mule-Ewlad, Niehoff (46. Kissi), Klimczok (45. Titz), Zugcic, Schröter, Milaszewski, Poch, Habitz, Patrick Rudolph (83.), Kevin Rudolph.

Tore:1:0 Schröter (4.), 1:1 Rüskaup (13.), 1:2 Plucinski (Foulelfmeter, 32.), 2:2 Habitz (53.), 2:3 Plucinski (64.), 3:3 Habitz (81.), 3:4 Rüskaup ( 82.).

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