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Basketball

Dorsten und Wulfen verlieren letzte Heimspiele

DORSTEN / WULFEN Mit Niederlagen haben sich die Regionalliga-Herrender BG Dorsten und des BSV Wulfen von ihren heimischen Fans verabschiedet.

Dorsten und Wulfen verlieren letzte Heimspiele

Wulfens Amerikaner Chris Brown (vorn) war im Angriff zu sehr auf sich allein gestellt. Hier verliert er gegen Patrick Schiele (l.) und den Ex-WulfenerDijon Smith (M.) den Ball.

1. Regionalliga West BSV - Giants Düsseldorf 70:78 (33:34)

Eine taktische Schlüsselaufgabe lösten die Wulfener am Samstagabend hervorragend: Düsseldorfs irischen Aufbauspieler Sean McGonagill nahmen sie mit der von Trainer Maik Berger verordneten Sonderbewachung fast komplett aus dem Spiel. McGonagill brachte es auf gerade einmal vier Punkte und verlegte zwischenzeitlich sogar einen unbedrängten Korbleger.

Doch wer gedacht hatte, es reiche, McGonagill aus dem Spiel zu nehmen, sah sich getäuscht. Düsseldorf musste sich gegen die Zonenverteidigung, die die verbleibenden vier Wulfener spielten, zwar erst orientieren. Doch die Räume auf den Außenpositionen nutzten Yannik Mettner (14/3) und Marvin Lintner (13/2) immer wieder mit erfolgreichen Distanzwürfen und unterm Korb angelte sich der frühere Wulfener Dijon Smith bei Fehlwürfen seiner Teamkollegen viel zu oft den Offensivrebound.

Ohne den verletzten Javier Nasarre und mit einem Gael Hulsen, der nur drei seiner 13 Wurfversuche traf, reduzierte sich das Wulfener Offensivspiel auf die Devise „Gebt den Ball zu Brown“. Doch dem Amerikaner war der grippale Infekt, der ihn unter der Woche zur Trainingspause gezwungen hatte, deutlich anzumerken. Die Entlastung, die der gut aufspielende Tim Terboven ihm gab, war letztendlich zu wenig.BSV:  Günther (7), Lehmann (11/2), Hulsen (8/1), Penders, Terboven (12), Gashi (9/3), Nasarre (o.E.), Brown (15), Marquardt (4), Vadder (2) und David (2).

BG Dorsten - BG Hagen 83:95 (36:48)

Dorstens Trainer Ivan Rosic brachte es nach der Partie auf den Punkt: „Wir haben nicht umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten: von der ersten Minute an wach zu sein. Ich hätte mehr Intensität von uns erwartet.“ Intensität legten aber die Gäste aus Hagen vom Start weg an den Tag – und zwar auf eine beeindruckende Weise. Über 8:2 (3.) – der Ex-Dorstener Marcus Ligons hatte Andrius Mikutis den Ball einfach mal weggenommen – setzte sich Hagen mit dem dritten unverteidigten „Dreier“ von Vytautas Nedzinskas (30/6 Dreier) auf 24:8 ab (8.). Dorsten schien früh einem Debakel entgegenzusteuern, doch zur Viertelpause hieß es nur 24:30 und beim Seitenwechsel 36:48.

Die nächste Dorstener Tiefschlafphase setzte mit dem Seitenwechsel ein. Hagen enteilte gegen wie paralysiert wirkende Gastgeber auf 60:36, bevor Mikutis (27/5) endlich wieder ein Korberfolg für Dorsten gelang (23.). Mikutis verkürzte noch einmal auf 78:91 (39.), aber die Aufholjagd hatte Dorsten dann doch zu viel Kraft gekostet.

BG:  Kleinert, Piechotta (1), Ewald (2), Köhler (6), Penev (9), Mikutis (27/5 Dreier), Devine (33/1), Spettmann (5/10 Rebounds), Heit; Höfer und Tilkiardis o.E.

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