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Basketball

Dorsten und Wulfen feiern Siege

DORSTEN / WULFEN In der Basketball-Regionalliga haben die herren der BG Dorsten und des BSV Wulfen zwei wichtige Siege gefeiert, die BG gegen die BG Hagen, der BSV in Ibbenbüren.

Dorsten und Wulfen feiern Siege

Aufbauspieler Lukas Kazlauskas war gegen die BG Hagen mit 18 Punkten erneut einer der erfolgreichsten Dorstener Werfer.

1. Regionalliga BG Dorsten - BG Hagen 82:72 (39:39)

In der letzten Begegnung in der Petrinumhalle haben die Rosic-Basketballer doch wohl ihren Frieden mit dem ungeliebten Spielort gemacht. Endlich hingen die Körbe auch schon im ersten Viertel dort, wo die Bälle hinflogen. Anders als bei den bisherigen Spielen, trafen die Gastgeber gleich von Beginn an nach Belieben. Sie ließen sich dabei auch nicht von einer körperlich überlegenen BG Hagen aus der Ruhe bringen, die mit einer aggressiven Defense viel Druck ausübte.

Dorsten traf nicht nur viermal aus der Distanz, sondern bahnte sich mit schnellen Spielzügen auch immer wieder den Weg unter den Korb. Die BG führte sogar 23:12, bevor sich Hagen zum Viertelende auf 25:21 herankämpfte. Das bis dahin hohe Tempo konnten beide Mannschaften im zweiten Viertel nicht halten. Auch in Sachen Treffsicherheit traten die Kontrahenten bedeutend kürzer. Spannend blieb es aber, die BG führte meist, doch Hagen glich bis zur Pause zum 39:39 aus.

Zwischenspurt

Als die Gäste im zweiten Durchgang mit 41:39 in Führung gingen, schwante den BG-Fans Böses, aber die Mannschaft wurde keineswegs nervös und startete einen tollen Zwischenspurt. Die BG Hagen fand keine Mittel gegen die sehr variablen Dorstener Angriffe, die nicht auszurechnen waren. Gleich sechs Spieler der Gastgeber trafen am Samstag aus der Distanz, zudem holten die Dorstener viele Offensiv-Rebounds, die zu Punkten führten. David Golembiowski schaffte mit 19 Punkten und 12 Rebounds ein Double-Double. Über ein 50:43 (24.) ging die BG mit einem 60:53 ins Schlussviertel.

Es war schon beeindruckend, wie die Dorstener der Hagener Schlussoffensive widerstanden. Auch wenn Trainer und Zuschauer immer wieder bange Blicke auf die Uhr warfen, behielt die Mannschaft den Überblick. Für die endgültige Entscheidung sorgte knapp drei Minuten vor dem Ende Rene Penders, der bis dahin noch gar nicht getroffen hatte. Erst versenkte er einen Dreier zum 75:66 und als er sich dann auch noch durch die Defense schlängelte und zum 77:68 traf, war Hagen geschlagen. Trainer Ivan Rosic war begeistert: „Wir haben am Limit gespielt. Ich glaube nicht, dass wir jeden Samstag so spielen können.“

BG: Paskov (16/1), Piechotta, Penders (5/1), Kleinert, Golembiowski (19/2), Köhler (7/1), Jetullaihi (16/2), Kazlauskas (18/1), Fockenberg, Heit (1).

TV Ibbenbüren - BSV Wulfen 78:81 (25:49)

Beide Teams brauchten diesen Sieg dringend, doch in der ersten Halbzeit verkrampfte unter diesem Druck nur eines: Ibbenbüren. Ganze 25 Punkte gelangen den ansonsten so heimstarken Swap Ballers bis zum Ende des zweiten Viertels, während Wulfen neben der guten Defense auch eine sehr gute eigene Punkteausbeute verbuchte. Das 49:25, das der BSV mit zum Pausentee nahm, war auf jeden Fall mehr als komfortabel, doch für Trainer Maik Berger trotzdem auch ein Grund zur Sorge. Zu gut erinnerte er sich noch an die vergangene Saison − und er sollte Recht behalten.

In der Anfangsphase hielten die Gäste dank des starken Kreshnik Gashi noch ihren Vorsprung, doch ab dem 57:36 (25.) übernahm Kollege Schlendrian beim BSV das Kommando. Ende des dritten Viertels (66:55) war Ibbenbüren wieder auf Schlagdistanz heran und in der 34. Minute hatte sich das Blatt schließlich komplett gewendet. 71:66 führten die Gastgeber plötzlich und der BSV schien sich aus der Negativspirale nicht mehr befreien zu können.

Doch wie schon gegen Herford bewiesen die Wulfener in der Schlussphase Nervenstärke. Tim Gorontzi hielt den BSV mit sechs seiner insgesamt zwölf Punkte in den entscheidenden Minuten im Spiel und Javier Nasarre rettete die Gäste schließlich mit vier Punkten aus dem Feld und von der Linie ins Ziel.

Trainer Maik Berger freute sich anschließend: „Dass wir selbst nach kurzzeitigem Fünf-Punkte-Rückstand noch gewinnen konnten, ist der Charakterstärke der Mannschaft zuzuschreiben.“BSV:  Günther (4), Marquardt (6/1), Nasarre (9; 12 Rebounds, 3 Assists), Gashi (20/5, 4 Assists), Gorontzi (12; 2 Dreier), Brown (19/2, 8 Rebounds), Nieswand, Letailleur (9), Vadder (2), David (o. E.).

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