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Fußball: Kreispokal

Das große Wiedersehen in Erkenschwick

Haltern Im Kreispokal-Viertelfinale treffen mit der Spvgg. Erkenschwick und dem TuS Haltern am Freitagabend unter Flutlicht die derzeit beiden besten Teams aus dem Kreis Recklinghausen aufeinander.

Das große Wiedersehen in Erkenschwick

14 Jahre lang trug Magnus Niemöller die Rot-Schwarzen-Farben der Spvgg. Erkenschwick. Am Freitagabend gastiert er mit dem TuS Haltern in seiner alten Heimat. Foto: krimpmann

Es ist das große Wiedersehen, wenn am Freitagabend die Spvgg. Erkenschwick aus der Westfalenliga den Oberligisten TuS Haltern zum Kreispokal-Viertelfinale empfängt. Beide Teams kennen sich gut, beide Teams haben ehemaligen Spieler des Gegners in den eigenen Reihen.

Kreispokal, Viertelfinale

Spvgg. Erkenschwick - TuS

Mit Stefan Oerterer, Nils Eisen, Marcel Müller, Christoph Kasak, Marvin Schurig, Tim Forsmann, Lukas Opiola, Lennart Rademacher und Deniz Batman haben neun Spieler in jüngerer oder älterer Vergangenheit das Trikot der Erkenschwicker getragen. Auf der anderen Seite stehen mit Lukas Große-Puppendahl und Kevin Lehmann zwei Ex-Spieler im Kader des Westfalenligisten.

Doch nicht nur für die Spieler ist es ein Wiedersehen, auch Halterns Trainer Magnus Niemöller hat eine Schwarz-Rote-Vergangenheit. 14 Jahre war er in Erkenschwick tätig, seit 16 Monaten ist er beim TuS Haltern. „Einige meiner besten sportlichen Dinge sind in Erkenschwick passiert“, sagt Niemöller, „dort habe ich meine bisher größten sportlichen Erfolge gefeiert.“ So spielte er mit der U19 zweimal in der Bundesliga und sammelte diverse Kreispokaltitel. Mit dem Herrenteam stieg er zweimal in die Regionalliga auf, beide Male zog der Verein freiwillig zurück. Im April 2016 entschied er sich dann, nachdem das Team als Vizemeister vom Verein aus nicht aufsteigen durfte, für einen Wechsel zum TuS Haltern. „Eine schwierige, aber richtige Entscheidung“, erklärt Niemöller.

Halterns Trainer erwartet am Freitagabend ein völlig offenes Spiel. „Es wird temporeich, intensiv und spannend“, ergänzt er, „wenn wir nicht gut spielen, wird es für Erkenschwick leicht.“ Deniz Batman fehlt nach seiner Roten Karte gesperrt (zwei Spiele), Rafael Hester laboriert an einer hartnäckigen Bauchmuskelzerrung. Sonst können bis auf Thomas Swiatkowski am Freitag alle spielen. Gut möglich, dass Niemöller etwas rotiert.

Gegner Erkenschwick hat wohl ein bis drei Ausfälle im Kader. Doch um wen es geht, wollte Trainer Zouhair Allali nicht verraten. „Das ist ein Betriebsgeheimnis“, sagt er. Sein Kader sei aber breit genug. Für ihn sie Haltern der klare Favorit „und die derzeit beste Mannschaft im Kreis Recklinghausen“, sagt er. Das Team um Niemöller sei verdienter dritter in der Oberliga und in seinen Augen ein Aufstiegskandidat. Trotzdem: „Wir freuen uns auf dieses Duell“, sagt der Trainer, „und wollen den Zuschauern das bestmögliche bieten und Haltern so lange es geht die Stirn bieten.“ Er ist mit seinem Team in der Westfalenliga seit Ende Oktober ungeschlagen (Platz vier).

Der TuS hingegen kassierte am vergangenen Sonntag seit drei Monaten die erste Niederlage (1:3 gegen Eintracht Rheine). „Auf das Spiel sind wir gar nicht weiter eingegangen“, sagte Niemöller. Die Trainingsarbeit habe im Vordergrund gestanden. Denn „wir erwarten die allerbeste Erkenschwicker Mannschaft“, sagt Niemöller, „wir müssen uns in dem Spiel komplett verausgaben.“


Anstoß: Freitag, 19.30 Uhr, Stimbergstr. 175, 45739 Oer-Erkenschwick

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