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Basketball

BSV Wulfen spielt wie ein Absteiger

WULFEN Immer bedrohlicher wird die Lage für die BSV Münsterland Baskets Wulfen im Tabellenkeller nach der neuerlichen Niederlage gegen den TV Ibbenbüren.

BSV Wulfen spielt wie ein Absteiger

Tim Gorontzi (l.) erlebte das Spielende mit Foulhöchstazhl von der Bank aus.

1. Regionalliga BSV Wulfen - TV Ibbenbüren 72:90 (44:43)

Ein sichtlich frustrierter BSV-Trainer Maik Berger resümierte nach dem Spiel: „In die erste Halbzeit sind wir ganz gut reingekommen. In der zweiten haben wir ein paar weniger schlaue Entscheidungen in der Defense getroffen und zu wenig Entschlossenheit beim Wurf gezeigt.“

Vorweg: Mit einer Wurfquote von unterirdischen 37,3 Prozent aus dem Feld kann man ein Spiel nicht gewinnen. Zumal nur vier von 21 (!) Versuchen von jenseits der Drei-Punkte-Linie den Weg in die Ibbenbürener Reuse fanden. Und auch eine Freiwurfquote von 56,3 Prozent ist sicherlich nicht tauglich für Regionalliga-Ansprüche.

Dabei fand Wulfen recht gut ins Spiel. Der in der Anfangsphase stark agierende Javier Nasarre brachte den BSV mit 13:3 in Front (5.) und auch in Minute 7 hielt mit 19:9 die Wulfener Zehn-Punkte-Führung. Zur ersten Auszeit sah sich Berger aber genötigt, als Ibbenbüren auf 14:19 verkürzt hatte (8.). Am Ende des ersten Viertels lag Wulfen dann wieder mit 24:17 vorn.

Ibbenbüren arbeitete sich auf 22:24 heran (12.), wenig später kassierte TVI-Hüne Jasper Chiwuzie dann bereits sein drittes Foul. Zwei „Technische“ gingen zudem Richtung Ibbenbürener Bank. Dennoch konnten die Gäste von Trainer Timo Völkering zum 34:34 ausgleichen (16.) und der „Dreier“ von Devin Grimes zum 41:38 bedeutete die erste Führung der Gäste im Spiel (19.). Mit einem hauchdünnen Wulfener 44:43-Vorsprung wurden dann die Seiten gewechselt, der Anfangselan des BSV war bereits sichtlich verpufft.

Kaum Rebounds geholt

Nicht zurück in die Spur fand Wulfen auch im dritten Viertel. Würfe aus schlechten Positionen wurden nun genommen und die Defensivrebounds waren sichere Ibbenbürener Beute. Nach dem vierten Foul gegen Nasarre, der ein Offense-Foul an ihm reklamiert hatte, traf Grimes zunächst einen Drei-Punkte-Wurf zur 60:50-Führung des TVI und legte das 62:50 nach (27.), nachdem Wulfen in der Defense völlig konfus einen Ball nicht unter Kontrolle bekam. Seltsam blutleer wirkten nun die Wulfener Aktionen, die Bissigkeit der Auftaktphase fehlte völlig. Chiwuzie, der defensiv alles abräumte, erzielte mit großem körperlichem Einsatz mit 67:50 die höchste Führung der Gäste im dritten Viertel, die mit einem 67:52-Vorsprung ins Schlussviertel gingen.

Wulfen riss sich noch einmal kurz am Riemen, Topscorer Simas Raupys (22 Punkte) brachte den BSV auf 57:69 heran, bevor Nasarre sein fünftes Foul kassierte (33.) erneut Raupys verkürzte auf 66:76 (36.), ein Fünkchen Hoffnung glomm bei den Wulfener Fans noch.

Das erlosch aber schnell. Denn während sich bei Wulfener Versuchen der gegnerische Korb wie vernagelt zeigte, traf Ibbenbüren um die starken Robert Naubert (22) und Maikel Post (14) nun nach Belieben. Auch Tim Gorontzi musste noch mit dem fünften Foul auf die Bank. Was aber nur noch eine Randnotiz eines Spiels war, in dem sich der BSV wie ein Abstiegskandidat präsentierte.

BSV:  Günther (8 Punkte/1 Dreier), Winck, Raupys (22), Marquardt (2), Nasarre (13), K. Gashi (3/1), Gorontzi (3/1), Brown (6/11 Rebounds), Nieswand (2), Letailleur (9/1), Vadder (4).

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