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Basketball

BSV Wulfen sendet Lebenszeichen

DORSTEN / WULFEN Die Regionalliga-Basketballer des BSV Wulfen haben im Kampf um den Klassenerhalt ein wichtiges Lebenszeichen gesendet. Zum Debut von Neuzugang Símas Raupys gelang ein 100:84-Erfolg über die SG Sechtem. Nachbar BG Dorsten leistete zudem mit einem Sieg beim SV Hagen-Haspe Schützenhilfe.

1. Regionalliga BSV Wulfen - SG Sechtem 100:84 (53:36)

BSV-Trainer Maik Berger hatte nach der Partie ein dickes Lob für sein Team parat: „Ein Kompliment an die Mannschaft. Defensiv kann ich noch nicht zufrieden sein, aber wir sind heute nicht eingeknickt.“

Nach zehn Minuten führte Wulfen 28:17. Angetrieben vom umsichtigen Philip Günther und Chris Brown, der sich mit 16 Punkten und 16 starken Rebounds selbst zwei schöne Geburtstagsgeschenke machte, ließ der BSV nicht locker. Nach Günthers unsportlichem Foul im Disput mit Sechtems Dimitrij Bowdurez sorgte Gorontzi erneut mit einem „Dreier“ zum 53:34 für die bis dato höchste Wulfener Führung (20.). Zur Halbzeitpause lag der BSV dann mit 53:36 vorn und knüpfte nach dem Seitenwechsel an die ansprechende Leistung aus dem ersten Durchgang an. Zunächst jedenfalls.

Denn nach der 67:44-Führung durch Brown per Bonus-Freiwurf (24.) riss der Faden im Wulfener Spiel ganz gehörig. Sechtem witterte Morgenluft, setzte seinen Hünen Timothy Mitchell in Szene – und der brachte die Gäste im Alleingang mit seinen 17 Punkten in Serie (!) auf 53:67 heran. Zum Viertelende hieß es aber wieder 81:59.

Auf 76:85 (35.) arbeitete sich Sechtem noch einmal heran. Doch dann nahmen der starke Javier Nasarre und Brown mit ihrer Routine das Heft wieder in die Hand, brachten den BSV mit 95:80 in Front(38.) – und Marquardt erzielte mit Freiwürfen die Punkte 99 und 100 zum 100:84-Sieg.

BSV: Günther (10/1 Dreier), Winck (1), Raupys (15/1), Marquardt (11/1), Nasarre (11), Gashi (3/1), Gorontzi (13/3), Brown (16/16 Rebounds), Nieswand (4), Letailleur (11), Vadder (2), David (3).

SV Hagen Haspe – BG Dorsten 72:89 (37:45)

In der Nacht zum Samstag bekam Faton Jetullahi hohes Fieber. Er wollte zwar spielen, aber Trainer Ivan Rosic ließ das nicht zu, damit sich der Zustand nicht noch verschlimmere. Nun waren Steffen Piechotta und Rene Penders gefordert, Jetullahis Rolle zu übernehmen. Beide spielten rund 25 Minuten und sammelten 21 Punkte. Da war der Coach natürlich sehr zufrieden. Die Dorstener mussten sich bis zum 9:9 (5.) an die Hasper Zonendeckung gewöhnen, stellten dann aber mit sieben Punkten in Folge die Weichen in die richtige Richtung. Die zehn Punkte Vorsprung (24:14) nach dem ersten Viertel waren genau das Polster, das die BG Dorsten brauchte, um das Spiel für die nächsten Viertel unter Kontrolle zu halten. Beim Stande von 45:37 wurden die Seiten gewechselt. Die dauernde Zonendeckung führte aber trotzdem noch dazu, dass es noch einmal eng wurde. Die BG kassierte viele Punkte durch Fastbreaks und plötzlich stand es nur noch 52:49 (28.). Doch mit zwei Penders-Dreiern und einem Golembiowski- Korbleger zum 60:49 herrschte schnell wieder Ruhe. Das 64:52 (30.) ließ sich die BG nicht mehr nehmen.

BG: Galvez (3/1), Paskov (16/1), Piechotta (9/2), Penders (12/4), Kleinert, Golembiowski (25/1), Köhler (6), Kazlauskas (13), Heit (5).

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