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Basketball

BSV Wulfen kann Dorstens Hilfe nicht nutzen

DORSTEN / WULFEN Die Regionalliga-Herren der BG Dorsten taten sich bei Schlusslicht SG Sechtem erwartet schwer und siegten erst nach Verlängerung. Der BSV Wulfen konnte diese Schützenhilfe allerdings nicht vergolden und vergab gegen Salzkotten einen möglichen Bigpoint im Kampf um den Klassenerhalt.

1. Regionalliga SG Sechtem - BG Dorsten 100:102 (44:49;90:90)

Nachdem Dorsten nach dem ersten Viertel schon mit zwölf Punkten führte, entwickelte sich nach dem Seitenwechsel ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich beide Seiten nichts schenkten und keine mehr einen nennenswerten Vorsprung herausspielen konnte. Sechtem führte mit 60:56 (25.), aber zum Viertelende hatte die BG mit 67:64 die Nase vorn.

Auch wenn es dann sogar 69:64 hieß, hatte das keine Bedeutung, denn bald freuten sich die Sechtemer Fans über ein 77:74 (35.). Die BG glänzte einmal mehr durch Nervenstärke, denn das 81:86 (38.), spornte sie zu einem Schlussspurt an. Faton Jetullahi glich zum 90:90 aus und vergab kurz vor Schluss die Chance zum Sieg.

In der Verlängerung wechselte die Führung ständig. Jetullahi glich mit zwei Freiwürfen zum 100:100 aus und sorgte mit zwei weiteren Freiwürfen für das 102:100 und der starke Willi Köhler beseitigte mit einem Defensivrebound die letzten Zweifel.

BG: Galvez (o.E.), Paskov (23/2), Piechotta, Penders (5/1), Golembiowski (12), Köhler (10), Jetullahi (24/2), Kazlauskas (28/4), Heit.

BSV Wulfen - TV Salzkotten 83:85 (34:39)

Dass Wulfen nach gutem ersten Viertel 19:12 führte und diesen Vorsprung noch auf 23:12 (12.) ausbaute, dass Salzkotten im zweiten Durchgang dank einer One-Man-Show von Alan Boger auf 34:39 enteilte, dass Wulfen Moral bewies und im dritten Viertel zurück ins Spiel kam − das alles war am Ende Nebensache, denn der Ausgang des Spiels und die Entscheidung über Freude und Frust reduzierten sich auf die letzten 21 Sekunden des Spiels.

In denen vergab Wulfen zunächst die eigene Chance auf einen Korb oder ein Salzkottener Foul. Nach dem erfolglosen Abschluss des eigenen Angriffs musste der BSV seinerseits foulen und Salzkottens Felix Wenningkamp sorgte sechs Sekunden vor dem Ende mit zwei Freiwürfen für das vorentscheidende 82:85. Anschließend foulte auch Salzkotten, Philip Günther traf aber nur einen seiner Freiwürfe, noch dazu den zweiten, so dass Wulfen keine Chance mehr zum Ausgleich hatte.

Trainer Maik Berger machte für die Niederlage aber nicht nur die unglücklichen letzten Sekunden verantwortlich: "Wir haben davor zweimal schlecht verteidigt und unnötige Körbe kassiert. Außerdem haben wir Salzkottens Distanzwerfer nach gutem Beginn im zweiten Viertel ins Spiel kommen lassen."

BSV: Güntehr (8/1), Raupys (8/2), Marquardt (6/1), Nasarre (11), Gashi (3/1), Gorontzi (19/4), Brown (15/1), Nieswand, Letailleur (9/1), Vadder (4), David (o.E.).

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