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Basketball

BSV Wulfen ist wohl durch

Tiefes Durchatmen beim BSV Wulfen – nach dem hart erkämpften 83:77-Erfolg bei den ErftBaskets Euskirchen dürfte das Team von Trainer Maik Berger den drittletzten Platz und damit aller Voraussicht nach den Klassenerhalt sicher haben.

BSV Wulfen ist wohl durch

Erlöster Jubel: Javier Nasarre, Thorben Vadder, Maik Berger, Chris Brown, Tim Terboven (verdeckt), Kevin Lehmann, Gael Hulsen (hinten), Rene Penders, Christian Marquardt (verdeckt) und Philipp Günther (v.l.) bedanken sich bei den rund 40 mitgereisten Wulfener Anhänger für die Unterstützung. Die fiel diesmal im doppelten Sinne super aus, denn einige BSV-Fans mobilisierten in der Karnevalszeit sogar Superkräfte wie »Batman« Chris Krause (r.).

1. Regionalliga West ErftBaskets Euskirchen - BSV 77:83 (44:43)

In der Sporthalle des St.-Angela-Gymnasiums von Bad Münstereifel entwickelte sich am Samstagabend das von Maik Berger erwartete Spiel auf Augenhöhe. Beiden Teams war anzumerken, dass es um viel ging. Wulfen leistete sich in der ersten Halbzeit immer wieder Ballverluste, die vor allem Euskirchens Mihail Kapitanov ausnutzte. Auch die Freiwurfquote des BSV verriet mit mageren 56 Prozent, dass die Bedeutung der Partie an den Nerven der Akteure zehrte.

Dass der BSV trotzdem im Spiel blieb, verdankte er in der Offensive vor allem zwei Spielern: dem überragenden Chris Brown und Neuzugang Javier Nasarre. Beide legten beeindruckende Werte hin. Brown brachte es auf 37 Punkte, holte 14 Rebounds und erzielte drei Ballgewinne, der Spanier Nasarre kam in seinem ersten Spiel für Wulfen mit 20 Punkten und elf Rebounds ebenfalls zu einem so genannten Double-Double. Zudem blockte der 2,06-m-Mann noch drei gegnerische Würfe.

Doch diese Werte waren für BSV-Trainer Maik Berger nicht der Schlüssel zum Sieg: „Der lag in unserer Defense. Dass Chris und Javier uns offensiv tragen, ist bei ihren Fähigkeiten nicht überraschend. Entscheidender war für mich, wie wir vor allem in der zweiten Halbzeit als Team in der Verteidigung gearbeitet haben.“

Hulsen gegen Godfrey

So konnte Berger dem Belgier Gael Hulsen auch nachsehen, dass er in der Offensive hinter seinen Möglichkeiten blieb: „Gael hat gegen Euskirchens Phil Godfrey einen Riesenjob gemacht.“ Elf Punkte bei einer Wurfquote von 27 Prozent waren sicher nicht das, was sich die ErtfBaskets von ihrem Amerikaner erhofft hatten, und auch den zweiten Topscorer der Gastgeber, den Anglo-Kanadier Kristoffer Douse, hatte der BSV mit 15 Punkten gut im Griff. Nach elf Punkten in Halbzeit eins, blieb Douse nach dem Seitenwechsel nahezu wirkungslos.

Dabei begann die zweite Halbzeit für den BSV durchaus kritisch. Mit einem 9:0-Lauf setzte sich Euskirchen auf 53:43 ab, doch Brown und Nasarre brachten die Gäste mit ihren Körben ebenso wieder heran wie im Schlussviertel, als die ErtfBaskets noch einmal zu enteilen drohten.

Am Ende behielten die Wulfener dann auch genau zum richtigen Zeitpunkt an der Freiwurflinie die Nerven. Gael Hulsen und Philipp Günther sicherten in der Schlussminute den knappen Vorsprung, während Phil Godfrey zweimal scheiterte.

In der Tabelle hat der BSV damit bei sechs noch ausstehenden Spielen sechs Punkte Vorsprung auf Ronsdorf und acht auf Euskirchen. Der direkte Vergleich spricht zudem in beiden Fällen für Wulfen.

BSV:  Günther (6), Lehmann (3/1), Hulsen (9/1), Penders, Terboven (o.E.), Gashi (3/1), Nasarre (20, 11 Rebounds, 3 Blocks), Brown (37, 14 Rebounds, 3 Ballgewinne), Marquardt (3), Vadder (2).

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