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Basketball

BSV Wulfen ist Tabellenletzter

DORSTEN / WULFEN Niederlagen kassierten die Regionalliga-Basketballer der BG Dorsten und des BSV Wulfen. Die BG musste bei Titelkandidat Schalke 04 die Qualität des gegnerischen Topkaders akzeptieren, der BSV rutschte nach der Niederlage bei der BSG Grevenbroich zum Auftakt der Rückrunde ans Tabellenende.

1. Regionalliga FC Schalke 04 - BG Dorsten 84:67 (47:34)

Wenig überraschend ist vor allem gewesen, wie die Schalker zu ihrem Erfolg gekommen sind. Vor der langen Bank hatte Ivan Rosic ohnehin schon Respekt, und genau die war es auch, die die Partie entschieden hat. Die Schalker Bankspieler haben am Samstag 44 Punkte gemacht, die Dorstener nur fünf. Allein Nino Janoschek und Thomas Szewczyk holten zusammen 33 Punkte. Rosic hat die Folgen deutlich gesehen: „Ich muss meine Starting Five zu lange spielen lassen, und die Lasten sind auf zu wenigen Schultern verteilt.“ Die BG Dorsten hat am Anfang zweimal kurz geführt und blieb auch bis zum 14:16 (6.) auf Tuchfühlung. Die Leistung der Dorstener war auch nicht übel, doch die ganz kurzen Schwächephasen nutzten die Schalker schamlos aus und gewannen das erste Viertel 31:21. Der zweite Abschnitt verlief relativ ausgeglichen, sodass die Partie beim 47:34-Pausenstand auf dem Papier noch nicht entschieden war. Schon im Hinspiel hatten die Dorstener nach einem viel größeren Rückstand fast noch gewonnen, und auch in Schalke hatten sie nicht vor, die zweite Halbzeit zu verschenken. Im Gegenteil: Ljuben Paskov verkürzte in der 25. Minute auf 46:49 und nach Lukas Kazlauskas‘ Korbleger zum 48:49 war die Partie wieder offen. Die nächsten sieben Punkte machte aber der schon erwähnte Thomas Szewczyk und nach Patrick Carneys 58:48 hatten die Schalker das BG-Aufbäumen beendet.

BG: Paskov (14), Piechotta (2), Penders, Kleinert (o.E.), Golembiowski (15/1), Köhler (5), Kamarunas (3/1), Jetullahi (13), Kazlauskas (17/2), Heit.

BSG Grevenbroich - BSV 88:67 (52:33)

Keine drei Minuten behielt Wulfen die Gastgeber in Sichtweite, dann setzte sich die BSG von 6:4 auf 10:4 (3.) und 17:4 (5.) ab. Als die erste Viertelsirene ertönte, war die Messe beim Stand von 30:14 für Grevenbroich im Grunde schon gelesen.

„Die restlichen drei Viertel waren dann ausgeglichen, aber wir kamen einfach nicht mehr ran“, klagte Wulfens Trainer Maik Berger: „Im ersten Viertel haben wir Grevenbroich mit vielen einfachen Korblegern zu schnell seinen Rhythmus finden lassen. Da haben wir defensiv einfach nicht so gegengehalten, wie es nötig gewesen wäre.“ Kritische Töne, die sich auch in Bergers Analyse der Gesamtsituation wiederfinden: „Jetzt muss endlich mal in die Köpfe, in welcher Lage wir uns befinden. Egal ob Profi oder Student − ich muss von jedem erwarten können, dass er im Training und im Spiel alles gibt, um seine Leistung abzurufen.“ So hieß es zur Pause 52:33 und bei diesen knapp 20 Punkten Differenz pendelte sich der Spielstand dauerhaft ein.

BSV: Günther (3), Marquardt (16/2), Nasarre (15), Gashi, Gorontzi (15), Brown (9, 8 Rebounds), Nieswand (o.E.), Letailleur (4, 9 Rebounds), Vadder, David (5).

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