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Basketball

BSV Wulfen hat keine Zeit mehr

DORSTEN / WULFEN Während die Regionalliga-Herren der BG Dorsten sich für den Rest der Saison nicht mehr mit Auf- oder Abstiegskampf motivieren können, ist die Lage für den BSV Wulfen nach wie vor ernst. Dorsten muss am Samstag zu ART Düsseldorf, Wulfen empfängt die Telekom Baskets Bonn II.

1. Regionalliga BSV Wulfen - Telekom Baskets Bonn II Sa. 20 Uhr, SH Gesamtschule Wulfen, Midlicher Kamp.

Die Bonner sind bekannt für ihre äußerst physische Art zu verteidigen. „Wir müssen uns auf ein sehr laufintensives Spiel einstellen, wo wenig Zeit bleibt, um die richtigen Entscheidungen zu treffen“, sagt Wulfens Trainer Maik Berger. Er fordert von seinem Team mehr Entschlossenheit als zuletzt: „Wir dürfen nicht wie das Kaninchen vor der Schlange agieren.“ Seine Spieler müssten vor allem das Bonner Fast-Break-Spiel unterbinden und beim Rebound dominieren.

Leicht wird das natürlich nicht. Schließlich stehen die Gäste nicht umsonst auf dem vierten Tabellenplatz. Mit Gerald Beverly haben sie den besten Punktesammler der Liga (19,7 im Schnitt) in ihren Reihen und auch seine Nebenleute Patrick Reusch (Aufbau), Tomas Michel (Flügel) oder Joel Zeymer (Aufbau) dürfen keine Sekunde aus dem Auge gelassen werden.

Im Hinspiel verlor Wulfen nach knapper Halbzeitführung noch deutlich mit 76:95. Im Rückspiel braucht der BSV einen Sieg, um Kontakt zur BBG Herford zu halten.

ART Düsseldorf - BG Dorsten Sa. 18.30 Uhr, SH Realschule Golzheim, Tersteegenstr. 62, 40474 Düsseldorf.

Felipe Galvez Braatz war in dieser Woche ebenso erkrankt wie Steffen Piechotta. Letzterer tauchte zwar am Donnerstag auf, brach das Training aber schon nach zwei Minuten ab. Ivan Rosic hofft, dass Piechotta am Samstag etwas besser zurecht ist, um so zumindest acht Leute auf der Bank zu haben.

Die Suche nach einem Neuzugang, die noch in der nächsten Woche möglich ist, gestaltet sich schwierig und bringt den Coach in eine Zwickmühle: „Wir können nicht mehr auf- und absteigen, sodass wir eigentlich das Geld sparen können. Allerdings fahre ich nicht für jedes Training 200 Kilometer, um die Spiele mit einem Minikader abzuschenken.“

Die Mannschaft will natürlich die letzten acht Begegnungen noch möglichst erfolgreich gestalten und hat das in einer Mannschaftssitzung noch einmal deutlich gemacht. In Düsseldorf wird das beim Tabellensiebten nicht einfach. Das Hinspiel haben die Dorstener durch einen Dreier in der letzten Sekunde verloren.

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