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Basketball

BSV Wulfen geht als Letzter ins Derby

DORSTEN / WULFEN Die Regionalliga-Herren des BSV Wulfen bleiben am Tabellenende kleben. Am Samstag standen sich die Schützlinge von Trainer Maik Berger im Kellerduell gegen die Giants Düsseldorf wie so oft in dieser Saison wieder einmal selbst im Weg. Eine Woche vor dem Derby gegen den BSV zeigte die BG Dorsten unterdessen beim Sieg gegen Grevenbroich eine starke Mannschaftsleistung.

1. Regionalliga BSV - Giants Düsseldorf 67:75 (31:38)

Als Düsseldorfs Trainer Gerrit Terdenge nach dem Spiel gefragt wurde, warum sein Team am Ende gewonnen habe, da meinte er: „Wir sind ruhig geblieben.“ Und das war der Unterschied. Düsseldorf blieb auch dann noch abgeklärt, als der BSV den 31:38-Pausenrückstand im dritten Viertel in eine 55:52-Führung drehte (29.). Die Giants verließen sich weiterhin auf Aufbauspieler Josep Nalitelic, der neben Ballsicherheit auch Korbgefahr ausstrahlte. Sie konnten auf den athletischen Flügel Stephen Danso bauen, der die Wulfener Verteidigung immer wieder mit derselben Bewegung narrte. Und sie hatten in der Mitte mit dem beweglichen Center Dijon Smith einen verlässlichen Abnehmer für ihre Pässe. Das reichte.

Wulfen dagegen zog weder aus dem guten Start (17:12, 8.) noch aus der Aufholjagd im dritten Viertel das nötige Selbstvertrauen, um den so wichtigen Sieg einzufahren. Der BSV brachte es im Schlussviertel nur noch auf acht Punkte. Zu wenig, um gegen die Giants zu gewinnen. Zu wenig im Kampf um den Klassenerhalt.

BSV: Günther (6), Gashi (12/4), Marquardt (2), Nasarre (14, 10 Reb.), Gorontzi (8/2), Brown (15/1), Nieswand (2), Letailleur (6), Vadder, David (2).

BG Dorsten - BSG Grevenbroich 89:81 (37:34)

Die BG Dorsten bot über 40 Minuten eine mannschaftlich geschlossene Leistung, die individuelle Stärken Grevenbroichs mehr als ausglich. Basketballerische Finessen wurden aber nur selten geboten. Die Gäste versuchten es mit einer knallharten Manndeckung, gegen die die Dorstener mehr Basketball arbeiteten als spielten. Das aber mit Erfolg, denn nach fünf Minuten stand es 12:6 für das Rosic-Team, nach zehn Minuten hieß es 18:16 und zur Halbzeit 37:34. Das dritte Viertel sollte das entscheidende werden. Da lief für die Dorstener alles wie am Schnürchen. Die Dreierquote stieg merklich an und die Spielzüge liefen wie im Training. Überraschenderweise holten die Dorstener im dritten Viertel auch etliche Rebounds gegen die deutlich größeren Gäste. Diese hatten allerdings nun das Pech an den Händen und brachten selbst die einfachsten Bälle nicht mehr im Korb unter. Schon nach vier Minuten lag die BG 46:36 vorn, und mit einer 60:46-Führung ging es ins Schlussviertel.

Die 14 Punkte waren aber kein Ruhekissen für die BG Dorsten, und auch beim 73:60 (35.) war das Spiel noch nicht entschieden. Mit einigen feinen Dreiern und nach mehreren Dorstener Ballverlusten kamen die Gäste wieder heran. 22 Sekunden vor dem Ende war die Führung auf 82:79 geschmolzen. An der Freiwurflinie ließ sich die BG aber nichts vormachen: Von den 14 Freiwürfen in den letzten 75 Sekunden landeten zwölf im Ziel.

BG: Paskov (13), Piechotta (8), Penders (3/1), Golembiowski (23), Köhler (8), Kamarunas, Jetullahi (22/5), Kazlauskas (8), Heit (4).

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