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Basketball

BSV Wulfen darf noch immer hoffen

WULFEN Die Regionalliga-Herren des BSV Wulfen haben noch immer eine theoretische Chance auf den Klassenerhalt. Trotz der Niederlage bei Meister Schalke 04 kann die Mannschaft von Trainer Maik Berger mit einem Sieg am allerletzten Spieltag gegen die BG Hagen noch Platz zwölf erreichen.

1. Regionalliga FC Schalke 04 - BSV Wulfen 85:63 (43:31)

Bedanken kann sich der BSV bei seinen direkten Konkurrenten SG Sechtem und Giants Düsseldorf, beziehungsweise bei deren Gegnern. Sechtem verlor sein Heimspiel gegen Herford mit 74:87 und die Giants unterlagen im Stadtderby gegen ART Düsseldorf hauchdünn mit 69:71. So bleibt es beim Zwei-Punkte-Vorsprung dieser beiden Teams auf den BSV, der mit einem Sieg gegen Hagen aufzuholen wäre, falls Sechtem am letzten Spieltag bei ART Düsseldorf und die Giants in Münster verlieren.

Aufgrund des besseren Direktvergleichs würde Wulfen auf den zwölften Platz klettern. Ob der zum Klassenerhalt reicht, hängt aber von der Entwicklung in der 2. Bundesliga Pro B Nor ab. Hier stehen mit Herten und Schwelm momentan zwei Westvereine am Tabellenende. Ihr Abstieg würde in der 1. Regionalliga auch den Tabellenzwölften eine Liga tiefer schicken.

Der BSV Wulfen muss also gleich mehreren anderen Mannschaften die Daumen drücken − und sich selbst gegen die BG Hagen kräftig steigern. Denn was die Wulfener am Samstag auf Schalke zeigten, wird auch gegen die Hagener kaum zum Sieg reichen.

Start verschlafen

Die Spiel entscheidende Phase lag zum Leidwesen von Wulfens Trainer Maik Berger gleich in den Anfangsminuten. Bis zum 2:4 (2. Minute) hielt sein Team noch mit, doch ganze 60 Sekunden später führte Schalke bereits mit 10:2 (3.) und beim 17:2 war nach nicht einmal vier gespielten Minuten der Abstand erreicht, der auch zum Ende des ersten Viertels (30:15) Bestand hatte.

Wulfen verkürzte den Rückstand im zweiten Viertel zwar mehrfach auf zehn Punkte. Näher ließen die Schalker die Gäste aber einfach nicht heran kommen und im dritten Viertel schraubte der Meister seinen Vorsprung dann erstmals auf 20 Punkte (62:42, 28. Minute). Wulfen ließ sich im Schlussviertel zwar nicht abschlachten − dafür waren die Schalker wohl auch schon zu sehr im Feier-Modus. Doch für einen Sieg kam der Tabellenletzte beim Spitzenreiter am Samstag einfach nicht in Frage.

„Defensiv war die Leistung okay, aber offensiv waren wir deutlich zu schwach, um Schalke zu gefährden“, sagte auch Maik Berger.

BSV:  Günther (8/2), Raupys (6), Marquardt (5/1), Nasarre (13), Gashi (14/4), Gorontzi, Brown (11), Nieswand, Vadder (6), David.

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