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Basketball

BSV Wulfen brennt Dreier-Feuerwerk ab

WULFEN Die BSV Münsterland Baskets Wulfen bleiben in der 2. Regionalliga 2 zuhause eine Macht und damit ärgster Verfolger von Spitzenreiter Westfalen Mustangs. Gegen den Tabellendritten VfL AstroStars Bochum II zündeten die Schützlinge von Trainerin Marsha Owusu Gyamfi am Samstagabend ein wahres Dreier-Feuerwerk.

BSV Wulfen brennt Dreier-Feuerwerk ab

Mann des Tages: Kreshnik Gashi warf gegen Bochum zehn Dreier und brachte es insgesamt auf 32 Punkte.

2. Regionalliga 2 BSV Wulfen - AstroStars Bochum II 91:65 (49:34)

Mann des Abends war der 32-jährige Kreshnik Gashi. Der Aufbau- und Flügelspieler des BSV traf vor allem vor der Halbzeitpause, wie er wollte − gerne auch aus acht oder mehr Metern. 23 Punkte standen schon nach den ersten 20 Minuten auf Gashis Konto, am Ende waren es 32, darunter stolze zehn Dreier.

Doch der gebürtige Kosovare war nicht der einzige Wulfener Distanzschütze, der offensichtlich das richtige Zielwasser getrunken hatte. Tim Gorontzi und Patrick Paschke punkteten ausschließlich von jenseits der 6,75-m-Linie, Paschke dreimal, Gorontzi fünfmal.

So kam es nicht von ungefähr, dass die Wulfener das Spiel nach anfänglichen Problemen über die Dreier in den griff bekamen. Bochum hatte zunächst auch dank des quirlig wie eh und je agierenden Romeo Bakoa (18 Punkte/5 Dreier) 11:6 (6. Minute) und 14:10 (8.) geführt, ehe Wulfen das Blatt mit zwei Dreiern von Kreshnik Gashi und einem von Tim Gorontzi zum 19:14 wendete. Nach zehn Minuten führte der BSV 20:16 und setzte seine Dreier-Show im zweiten Viertel fort. 21 von insgesamt 29 Wulfener Punkten fielen in diesem Durchgang aus der Distanz. Als Wulfen beim Seitenwechsel 49:35 vorne lag, war Bochum zwar noch nicht endgültig abgeschüttelt, doch eine Vorentscheidung war bereits gefallen.

Längenvorteile

Denn der BSV hätte bei Schwächephasen seiner Dreier-Maschinerie auch andere Mittel gehabt, um die Gäste auf Distanz zu halten. Tim David und Thorben Vadder hatten auf der Centerposition klare Längenvorteile, die sie eigentlich noch zu selten zu Korberfolgen nutzten. Marsha Owusu Gyamfi war mit ihren „Langen“ trotzdem zufrieden: „Wir haben viel über sie gespielt und sie haben durch ihre Aktionen auch Freiräume für die Werfer von außen kreiert. Wenn der Gegner kleiner ist als wir, müssen wir nicht automatisch nur darüber spielen. Wir haben mehrere Optionen.“ Und die beste lag am Samstag nun einmal bei den Distanzschützen.

Selbst Topscorer Connell Crossland konnte sich darauf beschränken, einen Rebound nach dem anderen zu sammeln, den Ersatz-Aufbauspieler zu mimen und seine Mitspieler in Szene zu setzen. Bei mancher Aktion wurde er allerdings auch von den Schiedsrichtern ausgebremst.

Gute Noten im geschlossen auftretenden BSV-Team verdiente sich außerdem noch der beherzt auftretende Jonas Kleinert.

Mit einem Sieg über Schlusslicht Werne am nächsten Samstag kann der BSV nun das perfekte Szenario für das Topspiel gegen die Westfalen Mustangs am 17. Dezember in Wulfen schaffen.

BSV:  Paschke (9/3), Kleinert (7), Riedel (6), Gashi (32/10), T. Gorontzi (15/5), Crossland (7), Vadder (7), David (6), Dunzel (2).

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