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Basketball

BG Dorsten verpatzt "Heimpremiere"

DORSTEN / WULFEN Die Rückkehr in die Juliushalle hatten sich die Regionalliga-Herren der BG Dorsten anders vorgestellt. Im ersten Saisonsheimspiel in ihrer angestammten Halle leisteten sie sich gegen die Sechtem eine äußerst dürftige Trefferquote und verloren 88:89. Auch für den BSV Wulfen gab es am Samstag nichts zu holen. In Salzkotten verlor das Berger-Team mit 68:81.

BG Dorsten verpatzt "Heimpremiere"

Ljuben Paskov (l.) war mit 19 Punkten zweitbester Werfer der BG Dorsten gegen Sechtem. Gegen die Sechtemer Zonenverteidigung hatte aber auch er seine Probleme.

1. Regionalliga BG Dorsten - SG Sechtem 88:89 (32:37)

Es erinnerte alles doch doch an die Auftaktpartie gegen Schalke in der Petrinumhalle. Damals gab es Eingewöhnungsprobleme mit der Korbanlage. So ähnlich war es auch am Samstag gegen Sechtem. Die Würfe passten nicht, vor allem von jenseits der 6,75-m-Linie fehlten immer ein paar Zentimeter. Wenn nur fünf von 26 Dreierversuchen ihr Ziel finden und sonst so sichere Schützen wie Faton Jetullahi oder Lukas Kazlauskas eine Fahrkarte nach der anderen schießen, muss man nicht lange nach den Gründen für die Niederlage suchen.

In den ersten Minuten lag Dorsten noch in Front, doch nach dem 10:11 (6.) hinkte die BG immer den Gästen hinterher. Nach dem ersten Viertel hieß es 14:19. Nach dem 15:24 kam die BG auf 25:26 heran, leistet sich dann aber Fehlpässe von der Grundlinie ins Aus und Ähnliches, sodass Sechtem mit 37:32 in die Pause ging.

Freiwürfe von Penders

Sechtem spielte wie gesagt ebenfalls nicht gut, und als Rene Penders mit drei verwandelten Freiwürfen die BG mit 50:47 in Führung brachte, hofften die BG-Fans dass der Knoten geplatzt sei.

Mit 57:57 ging es ins Schlussviertel, in dem die BG verzweifelt eine Wende herbeiführen wollte und sich auch durch ein 70:77 (37.) nicht entmutigen ließ. Da aber wieder die entscheidenden Dreierversuche nicht saßen, endete das Match mit zwei Freiwürfen zum 88:89 mit einer schmerzhaften Niederlage.

BG:  Galvez Braatz (0.E.) Paskov (19/2), Piechotta, Penders (10/1), Kleinert (o.E.), Golembiowski (24), Köhler (4), Jetullahi (10), Kazlauskas (17/2), Fockenberg (2), Heit (2).

TV Salzkotten - BSV Wulfen 81:68 (42:30)

Vor allem im zweiten Viertel haderten die Wulfener mit ihrem Wurfglück. „Im ersten Viertel haben wir gut mitgespielt, aber dann war unsere Trefferquote zu schlecht“, schilderte Berger, warum aus dem 14:16 nach zehn Minuten bis zur Pause ein 30:42 wurde. Ein Rückstand, der den Gästen laut Berger das Genick brach. Denn in der zweiten Halbzeit erhöhte Wulfen zwar in der Defensive die Intensität. Doch was sich der BSV hinten aufbaute, warf er im Angriff durch unnötige Ballverluste wieder um. 13 Mal verlor der BSV in den zweiten 20 Minuten den Ball, in der ersten Halbzeit waren es sechs Ballverluste gewesen.

Trotz alledem schmolz der Rückstand bis zur 37. Minute bis auf 62:64 zusammen. Doch dann setzte Salzkotten zwei Dreier in Folge und machte damit den Sack zu. „Da waren die Salzkottener einfach abgezockter und cleverer“, musste Maik Berger anerkennen.

BSV:  Günther (6), Marquardt (9), Nasarre (22), Gashi, Gorontzi, Brown (20/1), Nieswand (2), Letailleur (7/1), Vadder (2), David (o.E.).

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