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Basketball

BG Dorsten und BSV Wulfen treiben Fusionspläne voran

DORSTEN / WULFEN Die Vorstände der BG Dorsten und des BSV Wulfen treiben die gemeinsame Fusions-Idee weiter voran. Bei einer Pressekonferenz stellten Vertreter beider Seiten den aktuellen Stand der Dinge am Mittwoch gemeinsam mit Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst vor, der den Prozess als Moderator begleitet.

BG Dorsten und BSV Wulfen treiben Fusionspläne voran

Das Ziel der Fusion nicht aus den Augen verloren haben Christian Hinsken und Christoph Winck vom BSV Wulfen, Moderator Lambert Lütkenhorst sowie Bruno Kemper und Thomas Klings (v.l.) von der BG Dorsten.

Beide Seiten räumten dabei ein, dass es bei den Gesprächen, zu denen die Mitglieder beider Clubs sie beauftragt hatten, auch schon zu Reibungen gekommen sei. „Vielleicht ist es aber auch ganz gut, wenn es mal kracht. Dann weiß man, woran man ist“, erklärte BSV-Vorsitzender Christoph Winck.

Entscheidend sei, dass beide Seiten das gemeinsame Ziel nicht aus den Augen verloren hätten, freute sich Lambert Lütkenhorst. Und dieses Ziel ist und bleibt die Fusion zum 1. Juli 2017.

Bis Ende Oktober

Dabei ist der Zeitdruck allerdings gestiegen. „Wir müssen im Grunde Ende Oktober so weit sein, dass wir unsere Mitglieder umfassend über die nötigen Entscheidungen informieren können“, sagte Thomas Klings, 2. Vorsitzender der BG. Denn im Dezember sollen die Mitglieder beider Clubs bei Jahreshauptversammlungen die Fusion endgültig absegnen.

Das muss so früh geschehen, weil die Eintragung des neuen Clubs beim Amtsgericht Gelsenkirchen bis Ende März über die Bühne sein muss. „Und die Mühlen dort mahlen manchmal schon recht langsam“, meinte BG-Vorsitzender Bruno Kemper.

Auch der Westdeutsche Basketball-Verband (WBV) verlangt im April die Mannschaftsmeldungen für die Saison 2017/18. Wenn bis dahin nicht alle Formalitäten erfüllt sind, verlöre das Fusions-Projekt ein weiteres Jahr.

Experte vom LSB

Nach der Beratung von Rechtsanwalt Golo Busch, beim Landessportbund Experte für Vereinsfusionen, haben BG und BSV deshalb als nächsten wichtigen Schritt Satzungsänderungen geplant. Bei Hauptversammlungen am 3. (BG) und 4. Juli (BSV) sollen die aktuellen Satzungen so angepasst werden, dass eine Fusion überhaupt möglich ist. „Daran hat bei der Erstfassung vor 50 Jahren ja keiner gedacht“, sagte Bruno Kemper. Lehnen die Mitglieder diese Satzungsänderungen ab, wäre die Fusion vorerst unmöglich.

Nach wie vor sind die Vorstände beider Seiten deshalb bemüht, die Mitglieder bei den Verhandlungen umfassend zu informieren und sie bei dem Prozess mitzunehmen. Thomas Klings und Bruno Kemper wiederholten am Mittwoch deshalb noch einmal die Einladung an alle BSV-Mitglieder, am 25. Juni (Samstag) zum großen Jubiläums-Sommerfest der BG zu kommen.

Denn die Vorstände sehen die Fusion nach wie vor als logischen und alternativlosen Schritt an: „Wenn wir in zehn, 15 Jahren in Dorsten noch attraktiven Basketball mit breiter Jugendarbeit anbieten wollen, dann geht das nur mit einem gemeinsamen Verein“, fassten Christoph Winck und Bruno Kemper unisono zusammen.

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