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Basketball

BG Dorsten und BSV Wulfen befragen Mitglieder

DORSTEN / WULFEN Wie stehen die Mitglieder der BG Dorsten und des BSV Wulfen zu einer möglichen Fusion ihrer Vereine? Zu dieser Frage wollen die Vorstände beider Clubs am Mittwoch ein aktuelles Meinungsbild einholen.

Für 19 Uhr haben sie die Mitglieder zu einer Informationsveranstaltung ins Forum der Volkshochschule, Im Werth 6, eingeladen. Unter der Moderation von Altbürgermeister Lambert Lütkenhorst wollen die Vorstände dabei den Hintergrund und den Verlauf der bislang geführten Gespräche erläutern.

Die hatten bereits vor einigen Monaten begonnen. Auf ihren Jahreshauptversammlungen hatten sowohl BG als auch BSV sich später von den Mitgliedern grünes Licht für eine Fortsetzung geben lassen. Alles ergebnisoffen.

Nächster Schritt im Annäherungsprozess war eine Infoveranstaltung für die Sponsoren beider Vereine kurz vor Weihnachten. Dabei signalisierte der Großteil der Teilnehmer seine Zustimmung und sicherte auch die weitere Unterstützung zu.

„Auftrag dazu erhalten“

Ohne dieses Zwischenergebnis hätte sich die Fortsetzung der Gespräche wohl erübrigt. So aber soll den Mitgliedern heute ein möglicher Weg der Zusammenarbeit präsentiert werden, der sich herauskristallisiert hat.

„Wir haben von unseren Mitgliedern den Auftrag dazu gehabt“, erklärte BSV-Vorsitzender Christoph Winck am Dienstag gegenüber der Dorstener Zeitung. Inhaltlich wollten sich weder er noch sein BG-Pendant Bruno Kemper vor der Sitzung zur Sache äußern. „Wir sind es unseren Mitgliedern schuldig, dass wir das zuerst ihnen vorstellen und nicht über die Presse gehen“, sagt Christoph Winck. Bruno Kemper meinte: „Wir freuen uns auf diese Veranstaltung und werden dabei alles kundtun, was bisher besprochen wurde.“

Am Mittwoch gehe es nur darum, ein Stimmungsbild einzuholen. „Danach“, so Kemper, „können wir dann sagen ,Wir gehen ins Detail‘ oder ,Wir blasen es ab‘.“ Ein endgültiges Votum müssen die Mitglieder ohnehin auf späteren Hauptversammlungen abgeben.

Eine mögliche Fusion müsse man in zwei Bereiche aufteilen, sagte Kemper: „Den technischen und den emotionalen.“ Die technische Umsetzung einer Fusion sieht Kemper nicht als Problem: „Das könnten Wirtschaftsprüfer und Rechtsanwälte ausarbeiten.“ Schwieriger sei es, den emotionalen Aspekt zu handhaben. „Und das“, so Kemper, „müssen wir machen.“

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