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Basketball

BG Dorsten siegt auch gegen Hagen

DORSTEN/WULFEN Mit dem zweiten Sieg in drei Tagen hat sich die BG Dorsten ein gutes Punktepolster verschafft. Das 93:75 gegen den SV Hagen-Haspe war deutlich unaufgeregter als noch das Derby beim BSV Wulfen, der am Sonntag in Sechtem ein weitere Niederlage kassierte.

BG Dorsten siegt auch gegen Hagen

Der Matchwinner des Derbys machte auch am Sonntag ein gutes Spiel: Faton Jetullahi (l.) hatte beim Sieg gegen Hagen-Haspe viele gute Aktionen.

1. Regionalliga BG Dorsten - SV Hagen-Haspe 93:75 (49:34)

Es hat in den 40 Minuten nie Zweifel an einem Sieg der BG gegeben. Die größte Dominanz hat es unter den Körben gegeben. Die Center Willi Köhler mit zehn und vor allem David Golembiowski mit 31 Punkten hatten dort keine Konkurrenz. Der Amerikaner versenkte 13 seiner 15 Versuche direkt am Korb. Das Rebound-Verhältnis von 40 zu 24 sagt da eine Menge aus. Doch auch Lukas Kazlauskas war sehr gefährlich, wenn er von Außen in die Hagener Zone zog.

Die Gäste waren lange keine Gefahr für die Dorstener. Es fehlte in der Treffsicherheit, die Pässe gingen etliche Male ins Leere. Zudem war die körperliche Überlegenheit der Dorstener unübersehbar. Die BG führte über 40 Minuten, baute den Vorsprung über 9:7 (5.) bis zum Ende des ersten Viertels auf 24:15 aus. Recht entspannt ging es auch durch den zweiten Abschnitt. Mehr oder weniger locker ging es über 40:24 mit 49:34 in die Pause.

Die Gastgeber zeigten aber dann ihre Schwächen, wenn sie überheblich spielten und versuchten den Gegner zu veralbern. Das brachte Trainer Rosic auf die Palme und er musste seine Spieler vor allem in der zweiten Halbzeit laut und deutlich zu mehr Disziplin ermahnen. So nahmen die Gastgeber nur ein relativ knappes 72:62 mit ins Schlussviertel. Den Hagenern fehlte es zwar nicht am Willen, aber dann doch an der spielerischen Qualität, die Partie noch einmal zu drehen. Mit einer 7:0-Serie zum 93:75 sorgte die BG dann für Ruhe. Mit 6:2 Punkten hat sich das Rosic-Team in der oberen Hälfte festgesetzt.

BG: Paskov (7/1), Piechotta (0), Penders (6/2), Kleinert (5.), Golembiowski (31), Köhler (10, Jetullahi (11/1), Kazlauskas (21/1), Fockenberg (2).

 

SG Sechtem - BSV Wulfen 77:74 (46:27)

In den ersten zehn Minuten haben die Gäste recht ordentlich begonnen. Die Niederlage gegen die BG schien vergessen und beim 20:19 (10.) schien ein Sieg nicht ausgeschlossen. Doch dann kam das zweite Viertel, in dem der BSV Wulfen komplett auseinanderfiel. Ein Ballverlust folgte dem anderen, in der Defense passte die Abstimmung überhaupt nicht mehr. Zudem tendierte die Trefferquote gegen Null. Nach 25 Minuten hieß es 32:25, das Viertel ging mit 27:7 an die SG Sechtem.

Ein 46:27-Pausenstand ist zwar nicht schön, aber durchaus noch aufholbar. Maik Berger beschwor noch einmal den Teamgeist und änderte die Taktik. Mit einer kleinen Rotation und einer Ganzfeldpresse wolle er das Spiel in der zweiten Halbzeit drehen. Das sah auch alles gar nicht so schlecht aus. Sechtem hatte nun seine Probleme, der Rückstand schmolz bis zum Ende des dritten Abschnitts auf 49:63.

Die 22 Punkte machten Hoffnung auf mehr, nun waren die Wulfener hellwach. Im Schlussabschnitt begann eine Aufholjagd, die Sechtem richtig nervös machte. In der 38. Minute waren die Wulfener sogar wieder auf drei Punkte herangekommen. Torben Vadder vergab aber einen einfachen Korbleger, um auf einen Punkt heranzukommen. Berger: „Immerhin haben wir gezeigt, dass wir als Team funktionieren können.“ 

BSV: Günter (2), Marquardt (18/4), Nasarre (13/3), Gashi (13/3), Gorontzi (6/2), Brown (5), Nieswand (4), Latailleur (13/3), Vadder (19).

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