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Basketball

BG Dorsten schlägt Spitzenreiter Münster

DORSTEN / WULFEN Die Herren der BG Dorsten haben in der 1. Regionalliga für die Überraschung des Spieltages gesorgt. Mit ihrem Sieg über Spitzenreiter Münster haben sie das Titelrennen endgültig zum Krimi gemacht. Der BSV Wulfen wahrte unterdessen mit einem hochverdienten 90:72 über die SG Sechtem seine Chance auf Platz elf.

BG Dorsten schlägt Spitzenreiter Münster

Der Amerikaner Matt Devine (vorn) war der überragende Mann beim 89:85-Sieg der BG Dorsten über Spitzenreiter Münster.

1. Regionalliga West BG Dorsten – UBC Münster 89:85 (47:51)

Eigentlich schien es, dass die größere Münsteraner Rotation und damit die größeren Kraftreserven den Ausschlag zugunsten des UBC geben sollten. In der dramatischen Schlussphase führte Münster 83:80. Atanas Penev nutzte einen Freiwurf und 57 Sekunden vor dem Ende glich Faton Jetullahi aus. Der unglaubliche Matt Devine schraubte seine Ausbeute mit einem Dreier zum 86:83 sieben Sekunden vor dem Ende auf 33 Punkte und nutzte auch noch den Freiwurf zum 87:83, weil er beim Wurf gefoult worden war. Auch die letzten beiden Freiwürfe zum 89:85 waren eine sichere Sache für den Amerikaner.

Es war über 40 Minuten immer eine sehr enge Partie, in der sich keine Mannschaft einen wirklich nennenswerten Vorsprung erspielte. Dorsten lag im ersten Viertel mal 21:15 vorn und führte nach zehn Minuten 26:23. Münster glich im zweiten Viertel aus und führte sogar mehrere Male mit neun Zählern, doch der 47:51-Halbzeitstand versprach genau die spannende zweite Halbzeit, die es werden sollte.

Dorsten übernahm ab der 23. Minute wieder die Führung, die aber nie beruhigende Ausmaße annahm. Mit dem ersten Korb des letzten Viertels erhöhte die BG auf 72:66, doch Münster traf in der 36. Minute wieder zum 78:79 und leitete damit das dramatische Finale ein.

BG: Piechotta, Ewald, Köhler (2), Penev (7), Mikutis (17/2), Tilkiaridis (o.E.), Jtullahi (20/2), Devine (36/2), Höfer (o.E.), Spettmann (7).

 

BSV Wulfen - SG Sechtem 90:72 (50:33)

Wulfens Coach Maik Berger freute sich vor allem, dass seine taktische Maßnahme zu Spielbeginn hervorragend funktionierte. Um bei späteren Wechseln keinen Bruch im Spiel seines Teams zu erleben, hatte er mit Gael Hulsen und Christian Marquardt zwei der üblichen Starter zunächst auf der Bank gelassen und stattdessen Kevin Lehmann und Kreshnik Gashi aufs Feld geschickt. Die bedankten sich mit ausgezeichneten Leistungen, so dass die Sechtemer „Toros“ gleich in den Anfangsminuten gezähmt wurden. 11:2 hieß es nach knapp vier Minuten, 18:5 drei Minuten später und 22:9 zum Ende des ersten Viertels. Die zweiten zehn Minuten verliefen mit 28:24 zwar deutlich ausgeglichener, trotzdem war die Wulfener 50:33-Pausenführung so ganz nach dem Geschmack der BSV-Fans, die Maik Berger und sein Team im vorletzten Heimspiel ja noch einmal für die zuletzt eher mageren Vorstellungen entschädigen wollten.

Das merkte man den Spielern auch nach dem Seitenwechsel deutlich an. Auch ohne Javier Nasarre, der wegen einer Fußverletzung kurz vor der Halbzeitpause hatte ausgewechselt werden müssen, schraubten die Gastgeber ihre Führung bis auf 75:46. Im Schlussviertel forderten die Fans dann schon die 100-Punkte-Marke, doch drei Minuten vor dem Ende stellten die Wulfener beim Stand von 89:59 das Punkten praktisch ein. Unkonzentriertheiten und Ballverluste ermöglichten Sechtem noch einen 13:1-Lauf.

BSV: Günther (9/2), Lehmann (6/2), Hulsen (16/2), Penders (4/1), Terboven (2), Gashi (9/3), Nasarre (10), Brown (14, 15 Reb.), Marquardt (10/2), Vadder (4), David (6).

 

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